Es ist schon erstaunlich, wie oft man sich beim Thema Geld verschätzt, geht es um die monatlichen Ausgaben. Oft bedenkt man nur große Ausgaben wie Miete, Strom, Benzin und vielleicht mal einen Ausflug oder eine ausgiebige Shoppingtour. Und am Monatsende wird gerätselt wo das ganze Geld geblieben ist. Mit unseren nachfolgenden Tipps wollen wir einmal zeigen, welche Dinge im Alltag wirklich Kosten verursachen und wie man seiner Ausgaben herr werden kann.

Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen um die finanzielle Situaton nicht aus den Augen zu verlieren.

Es ist wichtig die Einnahmen und Ausgaben gegenüberzustellen um die finanzielle Situaton nicht aus den Augen zu verlieren.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm…

…heißt es in einem beliebten Sprichwort und meint den Zusammenhang zwischen den Verhaltensmerkmalen von Kindern im Vergleich zu ihren Eltern. Das selbe gilt auch für die Finanzen. Studien belegen das Kinder von sparsamen Eltern im späteren Leben einen ebenso kontrollierten Umgang mit ihren eigenen Finanzen pflegen und seltener in die roten Zahlen rutschen. Umgekehrt konnte man aber das gleiche Phänomen feststellen. Dies soll jedoch kein Freibrief für Sie und noch weniger ein Vorwurf für Ihre Eltern sein, denn den richtigen Umgang mit Geld kann man lernen.

Ein Haushaltsbuch hilft

Es mag altbacken wirken, aber das klassische Haushaltsbuch oder zumindest eine Auflistung der Ein- und Ausgaben in einer Excel-Tabelle kann der erste wichtige Schritt sein um rote Zahlen auf dem Kontoauszug zu vermeiden. Listen Sie immer alle Kosten auf. Das kann als erstes einmalig geschehen, für fixe Kosten wie Miete oder Telefon, also all jene, die in der Regel über einen längeren Zeitraum gleich hoch sind. Durch diese Methode lernen sie die Gesamtsumme kennen, die Sie jeden Monat um jeden Preis zahlen müssen.

Kleinvieh macht auch Mist

Nachdem Sie alle Fixkosten von Ihrem monatlichen Einkommen abgerechnet haben können Sie sehen, wie viel Taschengeld Ihnen noch bleibt. Durch diese festgelegte Summe wird es Ihnen leichter fallen Ausgaben für Essen und Freizeit kontrollierter zu tätigen. Das Wichtigste an diesem Punkt ist, dass Sie auch wirklich jede Ausgabe notieren und verrechnen, egal ob Schokoriegel von der Tanke oder das Bäckerbrötchen zwischendurch. Denn besonders kleine Summen werden schnell zu einem großen Batzen und leeren die Geldbörse rasend schnell.

Bargeld_statt_Karte

Bargeld statt Karte hilft die Ausgaben im Blick zu haben

Geld statt Karte

Zwar ist Deutschland nach wie vor ein Land der Geldkartenmuffel und zahlt lieber mir Scheinen und Münzen, dennoch ist dies ein nicht zu unterschätzender und psychologischer Punkt. Frei nach dem Motto: „Aus den Augen aus dem Sinn“ fällt es beim Einkaufen leicht die EC-Karte zu zücken auch mit dem Hintergedanken, dass zur Not der Dispo greift. Lernt man jedoch mit einem festen zur Verfügung stehenden Geldbetrag auf Einkaufstour zu gehen, wird kontrollierter geshoppt. Daher gilt, vor dem Einkauf lieber einen festen Betrag vom Konto buchen und damit auskommen als unkontrolliert mit Karte zu zahlen und den Dispo zu beanspruchen.

Der Dispo muss weg

Eine harte aber effektive Methode seiner Ausgaben Herr zu werden ist es den Dispo der Bank zu streichen. So werden Sie gar nicht erst dazu verleitet mehr Geld auszugeben, als Sie eigentlich haben. Sollte dies anfangs nicht gehen, drosseln Sie zumindest den zu überziehenden Betrag.

Verzichten lernen um Schulden zu begleichen

Der Dispo ist der erste Einstieg in das Leben auf Pump. Geld was man nicht besitzt aber später besitzen muss um Raten zu begleichen, sollte tunlichst vermieden werden. Damit es gar nicht erst dazu kommt, sollten Sie lernen zu verzichten. Statt Essen vom Lieferservice zu bestellen, kann man auch mit Freunden daheim kochen, das macht ebenso Spaß und spart Geld. Das eingesparte Geld sollte dann aber nicht anderswo ausgegeben werden, sondern in die Schuldentilgung fließen. Dabei immer mit den ältesten offenen Rechnungen beginnen und am Ende die jüngsten. Diskrete Schuldnerberatung der Caritas finden Sie hier.

Konsequent sparen aber nicht geizen

Sparsam zu leben heißt nicht an allen Ecken und Enden zu geizen und sich nichts zu gönnen. Denn es ist wichtig, dass Sie sich auch hin und wieder etwas gutes tun. Konsequent sollten Sie aber beim Sparen dennoch sein und unnötige Ausgaben vermeiden, dann klappt es auch mit dem Sommerurlaub ohne rote Zahlen auf dem Konto.

Es ist der Traum vieler Menschen den Lotto-Jackpot zu knacken und sich mich zig Millionen auf dem Konto zur Ruhe zu setzen. Natürlich zusammen mit einem schicken Auto, einem großen Haus am Meer und einer kleinen Yacht an der privaten Anlegestelle. Doch oft hört man danach Sätze wie „Ich wünschte, ich hätte nie im Lotto gewonnen.“ oder „Geld allein macht nicht glücklich.“. Ein Phänomen, welches viele Lottogewinner teilen. Doch warum fällt es diesen Menschen dermaßen schwer ein glückliches Leben zu führen? Wie ein Leben ohne Statussymbole und überschwänglichen Besitz glücklich machen kann, sehen Sie hier.

Ein Lottogewinn macht nur kurz glücklich

Bewahren Sie sich vor dem schnellen Verlust des Gewinns und beachten Sie die Expertentipps.

Bewahren Sie sich vor dem schnellen Verlust des Gewinns und beachten Sie die Expertentipps.

Es ist der Moment wenn die Gewinnzahlen bekannt gegeben werden und man gebannt mit dem Lottoschein die Ziffern vergleicht. Hat man den Jackpot geknackt, so breitet sich für kurze Zeit Euphorie im menschlichen Körper aus und wir sind glücklich über den Geldregen. Doch hat man sich alle Wünsche erfüllt, so verpufft dieser Effekt sehr schnell. Der Psychologe und Glücksforscher Dr. Stephan Lermer rät daher zur Investition in sich selbst, in Form einer Weltreise oder die Gründung einer Firma. Auch andere Menschen glücklich zu machen, macht einen selbst glücklich. Das heißt aber nicht diese mit hohen Geldsummen zu beschenken, sondern eher kleine Beträge als nette Geste zu überbringen.

Jeder Mensch reagiert anders

Viel Geld ist nicht gleichzusetzen mit viel Glück, da jeder Lottogewinner vorher eine andere finanzielle Situation aufwies. Soll heißen, Menschen mit finanziellen Sorgen und Schulden sind nach dem Begleichen dieser deutlich glücklicher. Hat man allerdings vor dem Knacken des Jackpots schon ein gutes Einkommen und finanzielles Polster gehabt, so beschert einem die Tatsache noch mehr Geld zu haben nicht automatisch einen Freibrief für ein sorgenfreies Leben: „Dann steht man halt mit dem Ferrari im Stau“, so der Glücksforscher.

Der richtige Umgang mit dem Lottogewinn

Fragt man Passanten auf der Straße, so werden die meisten Arbeitnehmer garantiert erwidern, dass sie nach einem Lottogewinn ihren Job kündigen würden. Doch genau da liegt der erste Fehler, zu zeigen, dass man gewonnen hat und den bisherigen Alltag um 180 Grad zu drehen. Experten raten zu einem äußerst kontrollierten Umgang mit der Situation und dem vielen Geld.

Eine eigene Yacht, der Traum vieler Millionäre, doch am Anfang sollte Understatement gelten.

Eine eigene Yacht, der Traum vieler Millionäre, doch am Anfang sollte Understatement gelten.

Zurückhaltend agieren: Werfen Sie nicht mit dem Geld um sich, sondern nehmen Sie als erstes Kontakt zu einem Finanzberater auf und klären Sie den richtigen Umgang mit dem Millionengewinn. Denn zu oft haben Lottomillionäre Ihr Geld auf den Kopf gehauen und sind hinterher ärmer gewesen als vorher. Das Geld sollte sinnvoll ausgegeben und angelegt werden.

Stillschweigen bewahren: Geld erzeugt Gier, nicht nur bei einem selbst, auch im Umfeld der Bekannt- und Verwandtschaft. Seien Sie daher zurückhalten mit Ihren Äußerungen über den erfreulichen Gewinn. Denn zahlreiche Beispiele zeigen, dass sich Freunde absagen und Familienmitglieder aus Neid verstreiten können, weil Sie etwas vom Kuchen abhaben wollen oder mit dem Reichtum des anderen nicht umgehen können. Ergo, nur das nötigste erzählen.

Lotto ist per se Nervenkitzel

Das Lottospielen hat in Deutschland eine lange Tradition und kann Menschen bereits durch die bloße Teilnahme glücklich machen. Denn wenn jeden Mittwoch und Samstag die Lottozahlen gezogen werden sitzen Millionen voller Vorfreude bei der Auslosung und genießen mit einem gewissen Nervenkitzel die Ziehung. Hat man etwas gewonnen ist die Freude natürlich umso größer, aber allein das Spielen an sich bringt Woche für Woche vielen Menschen einen gewissen Spaßfaktor. Wie Sie am Mittwochslotto teilnehmen können, erfahren Sie hier.

Mit ein paar Tricks wird alles blitzschnell sauber

Mit ein paar Tricks wird alles blitzschnell sauber

Wer kennt ihn nicht, den unangemeldeten Besuch von guten Freunden oder der Verwandtschaft. Schnell wird dann alles verstaut und versteckt, was den Umstand einer sauberen Wohnung zerstören könnte, denn schließlich sollen hinterher keine heimlichen Worte über eine unordentliche Wohnung des Gastgebers die Runde machen. Doch mit ein paar einfachen Tricks lässt sich auch in letzter Minute noch der Anschein einer blitzblanken Wohnung erwecken.

Unsere Blitzblankliste

  • Aufräumen
    Sicherlich lässt sich nicht die ganze Wohnung komplett aufräumen, doch Dinge die gerne mal liegen bleiben, sollten schnell verschwinden oder ordentlich hergerichtet werden. Dazu zählen Zeitungsstapel, umherliegende Postsendungen oder einfach nur über Stuhllehnen hängende Kleidungsstücke.
  • Staub, Wollmäuse und Haare
    Der allgemeine Ekel vor fremden Haaren ist hinlänglich bekannt. Das ist auch bei den Freunden die man mag nicht anders. Daher sollten unangenehme Haarbüschel auf Laminatboden schnell noch weg gesaugt werden. So lassen sich nebenher auch gleich die „beliebten“ Wollmäuse beseitigen. Aber auch Staub auf glänzenden und dunklen Flächen muss entfernt werden.
  • Polster und Möbel
    Mit ein paar Handgriffen das zerknauschte Kissen aufschütteln und die Kuscheldecke zusammenlegen. Dauert nicht lang, bringt aber einen enormen Wohlfühlfaktor mit sich.
  • Mülleimer und Co.
    Zwar gucken die Gäste nicht extra in den versteckten Mülleimer einer Einbauküche, doch gilt auch hier, dass ein leerer Mülleimer immer angenehmer wirkt als die letzten Essensreste darin zu finden. Bei der Gelegenheit können auch gleich noch Papier und Plastereste beseitigt werden, die sich in der Wohnung tümmeln und ohnehin darauf warten entsorgt zu werden.
  • Dreckiges Geschirr und Arbeitsflächen
    Besonders in der Küche kann es durch ein paar Kaffeeflecken und unabgewaschene Töpfe schnell schmuddelig wirken. Stellen Sie das dreckige Geschirr daher einfach in die Spühlmaschine oder waschen es noch schnell ab. Auch die Arbeitsplatte und der Esstisch sollten sauber und von Krümelresten befreit sein.
  • Bad reinigen
    Einer der wichtigsten Punkte ist eine saubere Toilette für Gäste. WC-Reiniger verschafft schnelle Abhilfe und verbreitet zugleich einen frischen Duft. Auch Zahnbürsten oder Cremetuben dürfen gerne im Schrank verschwinden. Auch die dreckige Wäsche gehört ordentlich verstaut in die Waschmaschine oder Wäschetonne. Ein letzter Check beim Waschbecken und Spiegel und fertig ist das Bad nach nur wenigen Minuten. Letzter Tipp: Legen Sie stets frische Gästehandtücher bereit.
  • Dreck unsichtbar machen
    Da meist nicht die Zeit bleibt nochmal feucht durch zu wischen, kann man bei abendlichen Besuch auch einfach das Licht ein wenig dämmen und so für schummrige Lichtverhältnisse sorgen. Somit funkeln Glanzflächen noch mehr und kleine „Dreckecken“ werden nicht wahrgenommen.
  • Frische Luft
    Nichts ist unangenehmer als abgestandene Luft versetzt mit einer Brise vom letzten Mittagessen. Sorgen Sie daher mit ausgiebigem Stoßlüften für frische Luft. Es soll ja nicht nur sauber aussehen, sondern auch so riechen.

Kurze Pause und entspannen

Es ist vollbracht, der gröbste Schmutz ist in windeseile beseitigt, der Müll ist draußen und ihre Wohnung ist frisch gelüftet. Jetzt kann der Besuch kommen und sich ebenso wohlfühlen wie Sie es tun.

Mehr Zeit für das eigentliche Leben. Augenblicke bewusst genießen und sich Absagen von Statussymbolen, Materialismus und Kapitalismus. Diese neue Bewegung befasst sich bewusst mit dem Thema „Weniger ist mehr“ und besinnt sich auf das Genießen von Momenten ohne Stress von Job und Karrieredruck.

Die nachfolgende Doku regt zum Nachdenken an und macht jedem einzelnen bewusst, warum der Mensch überhaupt auf der Erde ist und welchen einfachen Dingen wir im Alltag mehr Aufmerksamkeit schenken sollten.